Liebe Läuferinnen und Läufer,
liebe Helferinnen und Helfer,
verehrte Sponsoren,
unser Bemühen, den Pänz-Spendenlauf auch im 13. Jahr stattfinden zu lassen, hat leider nicht den gewünschten Erfolg gehabt.
Wie aus dem Artikel vom 23.01.2011 - siehe unten - hervorgeht, sind das Aktivieren und Motivieren unserer Helfer das größte Problem.
Mit Mühe hatten wir beim letzten Lauf unseren Bedarf einigermaßen decken können.
Aber schon jetzt zeichnet sich ab, dass wir in diesem Jahr mit mindestens den gleichen Problemen rechnen müssten.
Und das ist einfach nur ein Nervenkrieg.
In diesem Jahr wird der Lauf also nicht stattfinden.
Für das nächste Jahr werden wir Organisatoren noch einmal zusammensitzen und schauen, ob es einen anderen gangbaren Weg gibt, unser notwendiges Helferpotential zu erreichen.
Abhängig davon bieten wir dann unseren so beliebten Pänz-Spendenlauf mit allen Vorzügen für die Läufer und hoffentlich gutem Gewinn für einen dann vermutlich neuen Begünstigten an.
Und wir hoffen, dass wir auch dann wieder unsere vielen Sponsoren motivieren können, uns in der Sache für einen sehr guten Zweck zu unterstützen.
Unser Wille war vorhanden, aber leider... 
Wir wünschen allen interessierten Läuferinnen und Läufern ein schönes und verletzungsfreies Laufjahr - leider ohne den Pänz-Spendenlauf - und hoffen, dass es doch noch einen Weg gibt, 2012 einen gemeinsamen Sonntagvormittag zwei Wochen vor dem Köln-Marathon zu erleben.
Alles Gute für Euch
Jürgen Sela für die Organisatoren, 04.04.2011
Liebe Läuferinnen und Läufer,
liebe Helferinnen und Helfer,
verehrte Sponsoren,
nach 12 Jahren Pänz-Spendenlauf, davon 7 Jahre zugunsten Kranke Pänz e.V. mit einem Reingewinn von über 95.000 EUR und 5 Jahre zugunsten Zartbitter e.V. mit einem Reingewinn von ca. 75.000 EUR, sind wir an einem Punkt angekommen, an dem wir überlegen, ob und wie wir weitermachen. Alle Läufe kamen einem sozialen Zweck zugute und alle Aktivitäten wurden primär durch Lauffreunde und deren Familien und Freunde organisiert und durchgeführt. Da reicht es einfach nicht, dass das Gros der Helfer mit sehr viel Herzblut dabei ist und selbst unvorhersehbare finanzielle Kosten auf sich nimmt.
Es ist auch immer schwieriger, Helfer zu rekrutieren. Zu unserem Hauptproblem gehören die Radfahrer, die die Gruppen anführten und abschlossen; ebenso die Vorläufer, die entsprechend gekennzeichnet für das Tempo und den Zusammenhalt der Gruppen sorgten.
Leider werden auch die Helfer älter und müssen immer wieder mal absagen. Und unsere Organisatoren, die sich dann bemühen, neue Helfer zu rekrutieren, laufen oft gegen verschlossene Türen. Viele Läufer sind einfach nicht bereit, früh genug zuzusagen, wenn es darum geht, z.B. Vorläufer für die einzelnen Gruppen festzulegen. Denn ohne diese und auch die Radfahrer geht gar nichts! Und bei einem Lauf über 30 km und durch 3 Kreise resp. Städte braucht man Planungssicherheit.
Ein weiteres Problem ist der Rückzug einiger Sponsoren. So hat auch ein Hauptsponsor seine weitere Zusage zurückgezogen. Das bedeutet für uns, dass wir inzwischen die gesamte Flüssigversorgung - sowohl auf der Strecke als auch insbesondere im Ziel - selbst abdecken müssen. Lediglich am Wiener Platz bei km 25 ist die Versorgung durch den Partyservice Zoch gewährleistet.
Auch hat die Zahlungsmoral einiger Läufer einiges dazu beigetragen, dass ein Teil der Organisatoren irgendwo die Lust verliert. Es ist recht schwierig, die angemeldeten Teilnehmer davon zu überzeugen, dass sie die zugesagten Beträge auch einzahlen.
Was 2010 negativ gelaufen ist, das war der fast gelungene Versuch eines offen zugänglichen Laufforums, unseren Termin in dessen offiziellen Laufkalender zu unterdrücken. Nur durch wiederholte Anfragen durch einen unserer Organisatoren beim Provider konnte, wenn auch nur wenige Tage zuvor und auch nur rückdatiert, erreicht werden, dass der Pänz-Spendenlauf doch noch in den Laufkalender aufgenommen wurde. Auf jeden Fall hat uns diese Geschichte etliche Teilnehmer gekostet. Der Provider hat damit gute Arbeit geleistet, zumindest für einen anderen am gleichen Tag stattfindenden Lauf, Gratulation!
Allen Helferinnen und Helfern, die uns in der Vergangenheit immer wieder so toll unterstützt haben, danken wir ganz besonders. Sie haben immer wieder und ohne großes Murren an den Veranstaltungstagen eine gute Arbeit geleistet. Auch den vielen Sponsoren, die uns seit vielen Jahren im Rahmen von Verpflegung, Logistik und Tombola unterstützt haben, sei großer Dank!
Nach Aussage vieler Teilnehmerinnen und Teilnehmer war unser Lauf ausgezeichnet durch:
- eine besonders schöne Strecke, die durch Erich Tomzig, den Initiator des Köln-Marathon, ausgearbeitet wurde,
- beste Betreuung und Versorgung auf der Strecke und im Ziel, besser als bei vielen etablierten Läufen in einem weiten Umkreis,
- besonders günstige finanzielle Teilnahmebedingungen; selbst Gratisrückfahrt zum Startpunkt waren im Startgeld enthalten und viele Teilnehmer haben mit gefüllten Taschen die Heimreise antreten dürfen,
- eine phantastische Atmosphäre, die von fast allen angesprochen wurde und sicher nur selten erreicht wird.
Schade, wenn das alles verloren ginge!!!
Die Organisatoren werden in Kürze mit einigen Vereinen zusammensitzen und darüber beraten, was machbar ist. Abhängig vom Ergebnis wird der Lauf weiterleben oder leider beendet. Information hierüber findet Ihr dann hier auf der ersten Seite!
Jürgen Sela für die Organisatoren, 23.01.2011
Der Pänz-Spendenlauf wird von der ersten Auflage an geplant, organisiert und durchgeführt von Jürgen Sela und seinem Organisationsteam, welches aus Mitgliedern der Lauftreffs aus den Vereinen "Dünnwalder Turnverein", "Turnverein Blecher", "Turnverein Höhenhaus" und weiteren Lauffreunden besteht.
Frank Frost, Peter Giesen, Harald Klein, Gisela Kleuver, Jürgen Sela, Helmut Stamminger, Wolfgang Treun